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        <title>19. Kulturtupfer</title>
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        <description>22. September bis 06. Oktober 2013</description>
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            <title>19. Kulturtupfer</title>
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            <title>Presseberichte › Klarer Punktsieg für „The Vocs“</title>
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            <description>Wettbewerb: Lindenberger Indie-Band setzt sich auf Talentbühne durch.</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.kulturtupfer-oberstaufen.de/presseberichte/klarer-punktsieg-the-vocs.html"><img src="http://tramino.s3.amazonaws.com/s/kulturtupfer/267118/150.jpg" alt="Talentbühne-DIE GEWINNER: The Vocs aus Lindenberg"   width="150" height="76" /></a><br/><br/><b>Wettbewerb: Lindenberger Indie-Band setzt sich auf Talentbühne durch.</b><br/><br/>
VON ROBERT DILLMANN

Oberstaufen: Zwei Gitarren, ein E-Bass sowie ein Schlagzeug, dazu die kräftige Stimme der erst 18-jährigen Frontsängerin Lisa: „The Vocs“ spielten laut, klangen dynamisch und räumten kräftig ab. 

Gegen die meist leisere, doch nicht weniger leidenschaftliche Konkurrenz errangen sie im Kurhaus Oberstaufen einen klaren Punktsieg, denn sowohl die fachkundige Jury als auch das begeisterte Publikum wollten die fünfköpfige Band aus Lindenberg ganz vorne sehen.
Den zweiten Platz errang die Sängerin und Gitarristin Kathrin Lanz aus Maierhöfen, die ihre Zuhörer mit spanisch-allgäuerischen Musikstücken verzauberte. Sie verband mal zarte, mal heißblütige Melodien mit ihrer ausdrucksvollen Stimme zu einem Hörgenuss par xcellence.

Dahinter erreichte die druckvolle Wertacher Alternative-Rock-Band „Obnoxious Revenge“,  die auf den Stimmzetteln der Jury noch weiter vorne platziert war, den dritten Rang. Die  Kißlegger Familiengruppe „Forelle blau“ belegte mit ihrem humorvollen Programm "Goldfische für alle“ den vierten und damit letzten Platz.

Insgesamt flossen fünf verschiedene Kriterien in die Wertung ein, ehe abschließend das  Publikum per Applaus zur Punktvergabe aufgerufen wurde. Dabei erhielten „The Vocs“ in den Kategorien „Spielfreude“ und „Komposition“ jeweils die Höchstpunktzahl, und auch  die Lautstärke ihres Beifalls war rekordverdächtig. Die „Tupfer-Talent-Bühne“ möchte junge, motivierte Talente aller Stilrichtungen aus der Musikszene fördern. Das Alter spiele dabei keine Rolle, wichtig sei laut Veranstalter Christian Lingg nur, dass noch keine große Bühnenerfahrung vorhanden ist – so wie bei „The Vocs“: Gemeinsam musizieren Alex, Fred, HP, Leo und Lisa erst seit knapp anderthalb Jahren, haben bislang eine EP mit drei Songs veröffentlicht, welche direkt bei der Band erhältlich ist.  Gegen Jahresende soll nun  ein Album mit sechs weiteren Stücken folgen.

Fotos: Rainer Frenz, Scene Oberstaufen]]></content:encoded>
            <pubDate>Fri, 24 May 2013 03:16:15 GMT</pubDate>
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            <title>Presseberichte › Die wunderbare Leichtigkeit des Blues</title>
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            <description>Gala: Abi Wallenstein und seine Kollegen stellen im Kurhaus Klassiker in ein neues Licht.</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.kulturtupfer-oberstaufen.de/presseberichte/die-wunderbare-leichtigkeit-blues.html"><img src="http://tramino.s3.amazonaws.com/s/kulturtupfer/267117/150.jpg" alt="Blueslegend Abi Wallenstein"   width="150" height="84" /></a><br/><br/><b>Gala: Abi Wallenstein und seine Kollegen stellen im Kurhaus Klassiker in ein neues Licht.</b><br/><br/>
VON CHRISTOPH PFISTER

Oberstaufen: Einen Meilenstein werden die 18. Kulturtupfer in der Oberallgäuer Kulturszene 2012 zurücklassen, ein Manifest für den Blues made in Germany. Abi Wallenstein, mit schöner Regelmäßigkeit in der Region zu hören, muss sich nach diesem Auftritt das Prädikat Blues-Legende wohl gefallen lassen. Persönlich berührend sein Gastspiel im Kurhaus, präsent wie nie zuvor, vom ersten Titel an verbunden mit seinem Publikum der große Mann des Blues.

Er muss nicht die düsteren Moll- Welten bemühen oder fast gequält das ambivalente Seelenleben des Blues herauspressen, wie es nicht wenige seiner Kollegen tun. Milde lächelnd und ganz natürlich verleiht er der klanggewordenen Emotion Afrikas, der Stimme Amerikas, wunderbare Leichtigkeit und Transparenz, die manchen der Klassiker in ein neues Licht stellt. Wallenstein und seine kongenialen Kollegen nehmen die "Innenarchitektur“ des Blues in den Fokus, blättern komplexe Strukturen auf, geben der Improvisation den ihr gebührenden Freiraum. 

Ohne die prickelnde und erotisch-heiße afroamerikanische Melange in den Käfig der Kunstmusik zu bannen. Instrumentale Virtuosität des Quartetts, Klangfeinheit und Präzision vergreifen sich nicht einen Takt am wilden Wesen des Blues, an seiner
ungezügelten Empfindung, an seiner Lust. Schaffen so viele neue, spannende Klangbilder von unendlicher Weite und klarer Tiefe. Die Baltic Blues Society passt perfekt in diesen Kreis: Georg Schröter, der dem Klavier heißen Boogie-Woogie entreißt, sich pointiert in die Rhythmussektion einreiht, fein gezierte Soloakzente setzt, und Marc Breitfelder, der die Mundharmonika in neue Sphären hebt. Souverän schwingt er sich an die Grenzen des kleinen Instruments, kitzelt kaum zuvor gehörte, fließende Dynamik heraus, fasziniert durch klare, kristall-funkelnde Klangbilder im Wechsel zur geballten Kaskade. Das rechte Feld für Torsten Zwingenberger, den Schlagzeuger der feinfühligen kreativen Perkussion, seinen ideenreichen kleinen und kleinsten Figuren im Rhythmus-Drive. Eine wahre Gala, ein großes Fest für die gutgelaunten Freunde des Blues.

Fotos: Rainer Frenz, Scene Oberstaufen]]></content:encoded>
            <pubDate>Fri, 24 May 2013 03:16:15 GMT</pubDate>
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            <title>Presseberichte › Brüssel und die Schimmelkultur</title>
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            <description>Kabarett: Ecco Meineke mit satten Spitzen und flachen Passagen</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.kulturtupfer-oberstaufen.de/presseberichte/bruessel-die-schimmelkultur.html"><img src="http://tramino.s3.amazonaws.com/s/kulturtupfer/116598/150.jpg" alt="Ecco Meineke"  title="Solokabarett FAKE" width="150" height="225" /></a><br/><br/><b>Kabarett: Ecco Meineke mit satten Spitzen und flachen Passagen</b><br/><br/>
VON CHRISTOPH PFISTER

Oberstaufen:  Die Welt ist voller Lug und Trug. Einer zerrt am Glitzervorhang des schönen Scheins, äugt hinter die Fassaden der Falschheit: Schnoddrig, naserümpfend, direkt, im naiven Fokus des Komödianten. Die List der Doppeldeutigkeit im Anschlag. Das Spiel in  der Trumpfhand: Ecco Meineke.

Schleppend gerät sein Einstieg in ein Phänomen, das durchaus unsere Zeit prägt, dünn  die Brücke zu seinem schmalen Publikum im Oberstaufner „Globus“, obwohl die räumliche Nähe beste Voraussetzungen schafft. Vorgebliches Promigequatsche und der völlig  überflüssige Hollywood-Rahmen taugen dazu ebenso wenig, den „Fake“, so der Titel seines Kabaretts, zu erhellen, wie die satirische Aufbereitung der japanischen Atomkatastrophe. 

Die ersten Filethäppchen in seinem arg gewürfelten Potpourri serviert Meineke spät mit seiner Einschätzung der sozialen Netzwerke: „Facebook: Die Stasiakte von morgen“ und einer pointierten Ode auf die Finanzwelt, vieldeutig auf den Mackie-Messer-Song aus der „Dreigroschenoper“ gesetzt. Jetzt kommt Wortwitz ins Spiel, wird das Taschenmesser der Satire aufgeklappt: Brüssel, die Schimmelkultur verbrauchter Politiker, die „Panzerverbände“ aus den neuen Bundes ländern zur Eroberung neuer Tourismusgebiete, Sarrazins neues Buch: „Dumm geboren, Pech gehabt“. Und Eccos Schauspieltalent stützt die Geschichten. Seine Mimik ist eine Klasse für sich, die (schau-)spielerische Illustration hebt ihn weit über das hinaus, was so mancher Kollege allenfalls zappelnd als Bühnenpräsenz versucht. Dramaturgisch und inhaltlich werden der tütensuppen-schlürfende Rentner mit seinem knackenden Zahnersatz und – nicht zu überbieten – der Bademeister-Funktionär zu den Glanzpunkten seines Programms. Da treffen sich spaßgeladener und inhaltsschwerer Text, Hintersinn und Wortwitz mit Typen und Vorurteilen. Feinstes Kabarett. Karikatur live und dreidimensional. Mehr als nur Farbe waren die leider raren Gesangsnummern: Wiener Lied so bitter, so böse, so wunderbar. 
Gutes Kabarett. Mit satten Spitzen. Und flachen Passagen.

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            <pubDate>Fri, 24 May 2013 03:16:15 GMT</pubDate>
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            <title>Presseberichte › „Wie ik bin, hat er ja schon immer jewusst“</title>
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            <description>Liebesleben: Sängerin Johanna Morsch und Pianist Herbert Wiedemann geben mit frechen Chansons der 20er Jahre witzige Empfehlungen.</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.kulturtupfer-oberstaufen.de/presseberichte/wie-ik-bin-hat-er-ja-schon-immer-jewusst.html"><img src="http://tramino.s3.amazonaws.com/s/kulturtupfer/255699/150.jpg" alt="Wegen Emil seine unanständ'ge Lust"   width="150" height="84" /></a><br/><br/><b>Liebesleben: Sängerin Johanna Morsch und Pianist Herbert Wiedemann geben mit frechen Chansons der 20er Jahre witzige Empfehlungen.</b><br/><br/>
VON MARKUS NOICHL

Oberstaufen: Das war Nostalgie pur: Zurück in das Liebesleben in den 20er Jahren  führte die Sängerin Johanna Morsch. Begleitet wurde sie bei diesem Oberstaufner "Kulturtupfer“ von Herbert Wiedemann am Flügel. Er stammt aus dem Westallgäu und  ist Musikprofessor in Berlin.

Erstaunlich, wieviel Witz und  Esprit in diesen alten Schlagern steckt, im Gegensatz zu  vielen aktuellen Hitparaden-Erzeugnissen. Wenn man nach beinah 100 Jahren immer noch herzhaft darüber lachen kann, dann will das ja was heißen. Nehmen wir nur einmal das  Lied, das dem ganzen Abend seinen Titel gab: Wegen Emil seine unanständ’ge Lust. 1929 zog Claire Waldoff darin über die aufkommende Schönheits-Chirurgie her. „Wie ik bin, hat  er ja schon immer jewusst, da hätt er mir eben nich nehmen jemusst. Ik lass keen Doktor ran an meine Brust ...“ Und natürlich an Nase und Schenkel auch nicht. Ein Thema,  aktueller denn je, von dem Johanna Morsch in „Berliner Schnauze“ sang. Da gingen wehmütige Seufzer durch den Saal. „Das ist meine Heimatsprache“, verriet eine Dame in  der ersten Reihe den Grund ihrer Rührung. 

Einige Schöpfer der Lieder und Texte dieses  bends kennt man noch: Friedrich Hollaender, Mascha Kaléko, Kurt Tucholsky. Andere Namen wie Neumann, Strasser, Fall, Eisbrenner oder Benatzky sagen heute vielen nichts mehr. Wobei das nicht heißt,  dass ihre Werke weniger spritzig wären. Vielleicht waren es ja auch die damals viel  strengeren Schranken der Moral, die mehr Witz hergaben und die Textdichter beflügelten. Damals gab es  wenigstens noch Schranken, gegen die man verstoßen konnte, „Erlauben sie ihrer Tochter  nie strip zu teasen. Das ist kein anziehender Beruf“, lautete eine Empfehlung. 

Aber auch  sprachlich haben sich die Zeiten geändert. Heute ist es selbstverständlich sich irgendwas down zu loaden. Und dann das Geständnis der Frau, die in den Zauberer  verliebt ist, der sie Abend für Abend im Zirkus zersägt. „Er kam, sah und  sägte“, schwärmt sie in Abwandlung des bekannten lateinischen Zitates, wo Cäsar kam, sah und siegte. Aber auch um ganz lebenspraktische Themen geht es. Lieben  zusammen, schlafen alleine, entscheidet eine Frau, die den Rest der Nacht so verknotet ihre eigenen Beine nicht mehr findet und versucht, ihrem Mann einen Zipfel Decke zu  entwinden. Das ihr trägerfreies Kleid, auf das sie sich im zweiten Teil reduzierte, nicht  ganz rutschfest saß und zunehmend „Gezuppel“ verlangte, das machte Johanna Morsch  kurzerhand und bühnenpraktisch zum „Running Gag“. 

Herbert Wiedemann griff pfiffig in die Tasten und ertrug mit stoischer Gelassenheit sein Schicksal (in diesem Programm), ebenfalls als „Running Gag“ von seiner Partnerin  bewitzelt zu werden, weil er musiziert, aber selten redet. Da sind das Allgäuer und das Berliner Naturell halt verschieden. Wortkarg darf sein. Aber mit Tasten- Solo zwischen  den Strophen braucht er nicht so sparsam sein. Da braucht er sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen und kann seine Improvisationskunst ruhig öfter aufblitzen lassen. 

Fotos: Rainer Frenz, Scene Oberstaufen]]></content:encoded>
            <pubDate>Fri, 24 May 2013 03:16:15 GMT</pubDate>
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            <title>Presseberichte › Muhen statt Mammon</title>
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            <description>Kabarett Luise Kinseher plant in ihrem Programm „Einfach reich“ eine Auszeit von der geldregierten Welt und sorgt für höchste Lacherdichte.</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.kulturtupfer-oberstaufen.de/presseberichte/muhen-statt-mammon.html"><img src="http://tramino.s3.amazonaws.com/s/kulturtupfer/246465/150.jpg" alt="Luise Kinseher als Maria"   width="150" height="84" /></a><br/><br/><b>Kabarett Luise Kinseher plant in ihrem Programm „Einfach reich“ eine Auszeit von der geldregierten Welt und sorgt für höchste Lacherdichte.</b><br/><br/>
VON ROBERT DILLMANN

Oberstaufen: Luise Kinseher braucht dringend eine Auszeit von der geldregierten Welt. "Heute wird eine meiner letzten Vorstellungen sein“, verkündet die Bühnenkünstlerin gleich zu Beginn ihres Auftritts am Donnerstagabend im Kurhaus Oberstaufen. Einen Plan hat sie auch schon: Eine Schweizer Bergalm soll es bitteschön sein, mit eigenem Quellwasserbrunnen und siebenstündigem Zustieg aus dem Tal. Natürlich möchte Kinseher dort nicht ganz allein leben. Eine Kuh darf ihr durchaus Gesellschaft leisten, denn diese genügsamen Tiere findet sie toll. So sei etwa das stundenlange Wiederkäuen „das Abfinden mit dem, was man hat!“ Ansonsten möchte sie jedoch die Ruhe genießen, jeden  Morgen zur Ausgeglichenheit zehn Minuten lang muhen, nur Brot und Käse essen – und manchmal vielleicht auch ein Steinpilz-Carpaccio, falls das geht.

Vom schnöden Mammon hat Kinseher, vor allem bekannt als „Bavaria“ auf dem Vockherberg jedenfalls genug. Deshalb verspricht sie dem (zurecht skeptischen) Publikum glatt die Rückerstattung des Eintrittsgeldes. Doch da hat sie die Rechnung ohne Frau  Rösch gemacht, denn die resolute, ebenfalls von Kinseher verkörperte Buchhalterin hält von den Almplänen ihrer Chefin herzlich wenig: „Wenn ich meine Ruhe haben will, kaufe ich mir ein Haus in der Oberpfalz!“ Die 43-jährige Kabarettistin schlüpft  während ihrer zweistündigen Bühnenshow häufig in verschiedene Rollen. So spielt sie  neben Frau Rösch noch die lebenslustige Frau Lachner, bei der „am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig“ ist, die dominante Frau Frese, deren zweiter Frühling mit den dritten Zähnen kommt, sowie die betrunkene Maria – insbesondere hier läuft Kinseher zur Höchstform auf und produziert Bayerns derzeit wohl höchste Lacherdichte. Erlebenswert ist auch ihr Spiel mit dem Publikum, das sie stets einbindet und so zum Teil des Programms werden lässt. Selbst über sinnlose Beiträge aus den ersten Reihen  kann sie sich freuen, denn immerhin wisse sie dann über den jeweiligen Zurufer:  „Schlafen tut er nicht.“ 

Einziger Wermutstropfen:  Auf den Eintrittskosten blieben die knapp 500 Gäste am  Ende sitzen. Im Gegenzug wird Kinseher doch nicht aufhören. Die Alm kann warten .

Fotos: Rainer Frenz, Scene Oberstaufen
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            <pubDate>Fri, 24 May 2013 03:16:15 GMT</pubDate>
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            <title>Impressionen › Gefühlvoll Gershwin im Griff</title>
            <link>http://www.kulturtupfer-oberstaufen.de/impressionen/gefuehlvoll-gershwin-griff.html</link>
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            <description>Für den Kulturtupfer wurde die Martin-Kerber-Bigband zu einem sinfonischen Orchester aufgestockt und bot emotionsgeladene wie gefühlvolle Klassiker zusammen mit dem Solisten Aki Hoffmann am Klavier. Aus Frankfurt wurde sogar noch der Trompeter Charly Seitz zur Verstärkung geholt.</description>
            <content:encoded><![CDATA[<b>Für den Kulturtupfer wurde die Martin-Kerber-Bigband zu einem sinfonischen Orchester aufgestockt und bot emotionsgeladene wie gefühlvolle Klassiker zusammen mit dem Solisten Aki Hoffmann am Klavier. Aus Frankfurt wurde sogar noch der Trompeter Charly Seitz zur Verstärkung geholt.</b><br/><br/>
Die Besucher im vollbesetzten Oberstaufner Kurhaus-Saal durften gleich nach der  Eröffnungsfanfare in Form von Richard Strauss’ „Also sprach Zarathustra“ die „Rhapsody in Blue“ von George Gershwin mit einem bestens aufgelegten Aki Hoffmann bewundern. 

Musikalischer Leiter der sinfonischen Bigband war Robert Kennerknecht, der den Taktstock wie auch die Musiker fest, aber gefühlvoll im Griff hatte. Natürlich hatte ebenso die Kerber-Bigband ohne ihre sinfonischen Musikerkollegen einiges zu bieten, was sich bei Duke Ellingtons „Take the A Train“ oder auch Glenn Millers „String of Pearls“ prachtvoll widerspiegelte. 

Und doch fehlte ein wichtiger Teil der Protagonisten auf der Bühne, denn die angekündigte Sängerin Tanja Diebold war kurzfristig erkrankt, nachdem sie an der Generalprobe noch mitgewirkt hatte. Beim bereits 65 Jahre alten Song „Route 66“ vermisste das Publikum die temperamentvolle  Tanja ganz besonders, und Bigband-Leiter Martin Kerber musste eingestehen, zumindest bei diesem Titel ohne ihren Gesang etwas improvisiert zu haben. Trotz des Fehlens von Tanja Diebold geriet der Abend zu einem schönen Erfolg für alle  Musiker, was sich nicht zuletzt am riesigen Applaus nach jedem Stück bemessen ließ. 

Günter Jansen]]></content:encoded>
            <pubDate>Fri, 24 May 2013 03:16:15 GMT</pubDate>
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            <title>Presseberichte › Wenn die Hexe mit dem Besen abstürzt</title>
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            <description>Theater Achim Sonntag bringt das Buch „Für Hund und Katz ist auch noch Platz“ auf die Bühne, und die Kinder finden es toll.</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.kulturtupfer-oberstaufen.de/presseberichte/wenn-die-hexe-mit-dem-besen-abstuerzt.html"><img src="http://tramino.s3.amazonaws.com/s/kulturtupfer/116600/150.jpg" alt="Für Hund und Katz ist auch noch Platz"   width="150" height="150" /></a><br/><br/><b>Theater Achim Sonntag bringt das Buch „Für Hund und Katz ist auch noch Platz“ auf die Bühne, und die Kinder finden es toll.</b><br/><br/>
VON KARIN PIRKL

Oberstaufen „Der Drache war lustig“, sagt die fünfjährige Ronja und strahlt. Sie meint jenen  roten Drachen, den vier Tiere in die Flucht schlagen müssen, damit er die Hexe nicht auffrisst. Die Hexe ist mit den Vieren nämlich dem Drachen direkt vor die Füße gefallen,  abgestürzt bei ihrer Reise auf einem Besenstiel. 

„Für Hund und Katz’ ist auch noch Platz“ heißt der Titel des Kindertheaters, das auf dem gleichnamigen Bilderbuch von Julia Donaldson und Axel Scheffler basiert. Achim Sonntag bringt es als Kulturtupfer auf die Bühne des Oberstaufner Kurhauses. 
Platz ist auf dem Hexenbesen dabei nicht nur für Hund und Katz’, sondern auch noch für  einen grünen Vogel und einen tropfnassen Frosch. Doch da alle zusammen für den Besen zu schwer sind, stürzen sie ab, in einen Sumpf, direkt vor die Füße des Drachens.

„Toll“ hat das Stück dem sechsjährigen Cayden gefallen. Achim  Sonntag will darin zunächst den Kindern ein Buch, das im Riesenformat auf der Bühne steht, vorlesen. Doch als er es aufschlägt, merkt er, dass die Hexe aus dem ersten Bild verschwunden ist. Kurz entschlossen schlüpft Sonntag selbst in die Rolle dieser Hexe. Mit Hilfe der Kinder sucht er zunächst ein passendes Kostüm. Dann geht er mit Zopf, Hut, Umhang, Zauberstab, Warzennase und Besen auf Reisen. Zwischendurch wird diese Geschichte durch „Jacques unheimliches Theaterküchenstudio“ unterbrochen, wobei Sonntag als Koch auftritt. „Da hat  er Matsche gemacht“, erinnert sich die vierjährige Katja. „Und auf den Stuhl gekleckst“,  ergänzt die vierjährige Lona.

Nach der Aufführung zeigt sich Achim Sonntag zufrieden: „Das Publikum hat gut mitgemacht. Es war erfreulich, dass so viele da waren.“ 
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            <pubDate>Fri, 24 May 2013 03:16:15 GMT</pubDate>
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            <title>Presseberichte › Vom Zusammenraufen und Verlassenwerden</title>
            <link>http://www.kulturtupfer-oberstaufen.de/presseberichte/vom-zusammenraufen-verlassenwerden.html</link>
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            <description>Liebeslieder: Sängerin Lila Ammons zelebriert den Blues im Kurhaus – unterstützt von Boogie-Woogie-Pianist Alex Zwingenberger und seinem Bruder Torsten am Schlagzeug.</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.kulturtupfer-oberstaufen.de/presseberichte/vom-zusammenraufen-verlassenwerden.html"><img src="http://tramino.s3.amazonaws.com/s/kulturtupfer/232933/150.jpg" alt="Axel Zwingenberger"   width="150" height="225" /></a><br/><br/><b>Liebeslieder: Sängerin Lila Ammons zelebriert den Blues im Kurhaus – unterstützt von Boogie-Woogie-Pianist Alex Zwingenberger und seinem Bruder Torsten am Schlagzeug.</b><br/><br/>
VON RAINER SCHMID

Oberstaufen:  Donnernd rast er dahin, der sagenhafte „Honky Tonk Train“ aus der Feder des Boogie-Pioniers Mead Lux Lewis. Akustisch erzeugt vom Schlagzeug Torsten Zwingenbergers, auf der Bühne des Oberstaufner Kurhauses. Und jetzt Break – da greift Bruder Axel in die Tasten des Flügels, wie ein Adler, der todsicher seine Beute greift. 

Mit Mead Lux Lewis und Pete Johnson war aber Albert Ammons wichtigster Vorreiter des Boogie, am wilden Beginn des vorigen Jahrhunderts. Dessen Enkeltochter Lila  Ammons steht heute, zur festlichen Eröffnung des 18. Staufner Kulturtupfers, ebenfalls  auf der Bühne. Sie stammt aus Chicago, kommt gerade aus Minneapolis, fliegt morgen wieder zurück. Den Boogierhythmus samt Bluesfeeling hat sie im Blut – und in der  stählernen Altstimme. Ihre Lieder bettet Axel Z. vom Klavier aus sinn- und  anspielungsreich in kurze Ansagen, die meist so beginnen: „Do you know what, Lila?“
 
Da spielt natürlich immer die Liebe eine Hauptrolle. Vom Kennenlernen, Kriegen,  Zusammenraufen, über die Eifersucht bis zum Verlassenwerden: „How do you think, that I feel, when a man left me?“ Mäuschenstill und unbeweglich, wie in der Kirche, so gebannt sitzen die Zuhörer im rappelvollen Kursaal, wenn Lila Ammons ihren Blues zelebriert. Doch kurz darauf heißt’s Mitklatschen im BoogieTempo, aber bitte nur auf die Zwei und Vier, wie bei aller „schwarzen“ Popmusik. „Falls Sie der Nachbarschaft kundtun möchten, dass Sie zu Hause sind“, so kündigt Axel Z. augenzwinkernd die Pause an, „auf unseren zwei CDs ‚ Vom Zauber der Züge‘ mit meinem Fotobuch von Eisenbahnen sind auch originale Dampflok-Sounds drauf.“ Sowie originale Axel Z.-Boogie-Solos. 

Von denen hätte mancher Zuhörer im Staufner Kursaal gerne ein paar genossen, denn hin und wieder war die zusätzliche Rhythmus-Maschine vom Drumset her einfach zu viel – weniger wäre da mehr gewesen. Dann kämen auch die eingestreuten Profi-Schlagzeugsoli von Torsten noch konzentrierter zur Geltung. Und Axel kann bei Slow-
Stücken dann auch seinen gepflegt leis-feinen Stride-Stil bringen. Aber wenn man wie die „Boogie Woogie Brothers“ seit 36 Jahren gemeinsam auf der Bühne sitzt …
Mit dem St. Louis Blues beschließt Lila Ammons stimmungsvoll den mitreißenden  bend: „I hate to see, the sun go down.“ 





Fotos: Rainer Frenz, Scene Oberstaufen]]></content:encoded>
            <pubDate>Fri, 24 May 2013 03:16:15 GMT</pubDate>
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            <title>Presseberichte › Ohrgefälliger Jazz</title>
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            <description>Band „Dirty Five“ gestaltet Open-Air</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.kulturtupfer-oberstaufen.de/presseberichte/ohrgefaelliger-jazz.html"><img src="http://tramino.s3.amazonaws.com/s/kulturtupfer/239741/150.jpg" alt="Frühschoppen in der Altstaufner Einkehr mit Dirty Five"   width="150" height="84" /></a><br/><br/><b>Band „Dirty Five“ gestaltet Open-Air</b><br/><br/>
Oberstaufen hätten kaum besser beginnen können: Rechtzeitig zum Auftritt der  Lindenberger Band „Dirty Five“ rund um die Altstaufner Einkehr war es trocken und
warm genug. 

So stand dem Open- Air-Vergnügen nichts im Weg – und rund 200 Musikfreunde kamen. Bereits vor zwölf Jahren haben die Lindenberger Clemens Teichert (Tenor-Saxophon), Andreas Speckmann (Piano), Matthias Maier (Bass), Michael Bittl (Schlagzeug) und Michael Gsell (Posaune) ihre Band gegründet. Entstanden ist die Combo aus der Schulband des Gymnasiums. Die Besetzung hat sich seither nicht geändert – die Zahl der Auftritte ist allerdings etwas zurückgegangen. Denn: „Studium und Beruf haben uns in den ganzen süddeutschen Raum verstreut“, so Clemens Teichert.

Gespielt wurde in Oberstaufen „ohrgefälliger Jazz“, wie Andreas Speckmann es bezeichnete. Und der kam beim Publikum nicht zuletzt aufgrund der Soli hervorragend an.

Olaf Winkler

Fotos: Rainer Frenz, Scene Oberstaufen]]></content:encoded>
            <pubDate>Fri, 24 May 2013 03:16:15 GMT</pubDate>
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